Bedarfsorientiertes Licht

PILG - Photinus Intelligent Light Guard von Photinus

Licht nur dann einzuschalten, wenn es tatsächlich gebraucht wird, ist die neueste Entwicklung am Lichtmarkt. Durch diese Maßnahmen wird der zunehmenden Lichtverschmutzung und Energieverschwendung vollends Rechnung getragen. Vor allem für den Einsatz von Solarleuchten eröffnen sich dadurch völlig neue Möglichkeiten. Im Bedarfsfall ist es sogar möglich, die gleiche Lichtintensität wie bei verkabelten Straßenleuchten zu erreichen.

sipirit photinus Bedarfsorientiertes Licht

Wie funktioniert das bedarfsorientierte Licht?

Ein neuer Radweg mit 10 Leuchten soll den Bürgern einen möglichst hohen Nutzen in punkto Sicherheit bringen. Je nach Gegebenheit und Wunsch wird das Licht ausgeschaltet oder eine Grunddimmung zu einem frei wählbaren Prozentsatz eingestellt. Kommt ein Nutzer zur ersten Leuchte, wird diese Leuchte und zwei weitere Nachbarleuchten (zweite und dritte Leuchte) auf 100% hochgedimmt. Ist die zweite Leuchte erreicht, wird die vierte Leuchte hochgedimmt. Beim Erreichen der dritten Leuchte, wird die fünfte Leuchte hochgefahren und so weiter. Die Anzahl der Nachbarleuchten und die Leuchtzeit können dabei individuell programmiert werden. Man spricht in diesem Fall auch von einem fahrenden Licht, weil sich das Licht mit dem Nutzer bewegt.

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Wie funktioniert diese Technologie?

In jeder Leuchte ist ein PIR-Sensor oder ein Radar, ein Controller und eine Antenne eingebaut. Um im Bedarfsfall die Leuchte in Echtzeit steuern zu können, bedarf es bei einer Leuchte eines GPS Controllers und einer GPS Antenne. Dadurch sind die Leuchten in der Lage miteinander zu kommunizieren und so das bedarfsorientierte Licht echtzeitgenau zu steuern.

VORTEILE dieser innovativen Lösung!

Durch den Einsatz dieser einzigartigen Technologie entsteht für den Kunden ein mehrfacher Nutzen:

  • Sicherheit: Durch das Hochdimmen des Lichtes, welches nur im Bedarfsfall passiert, spart man bis zu 70% des normalen Energieverbrauches. Diese überschüssige Energie steht dem Nutzer bei Bedarf mit einer 2 - 3 fach stärkeren Lichtintensität zur Verfügung. Das erhöht die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl deutlich.
  • Kosten: Die Gesamtkosten werden durch diese Maßnahmen für den Kunden sehr
  • Die Anzahl der Leuchten wird um ca. 35% verringert.
    Das bedeutet, dass bei einem Radweg von einem Kilometer der Mastenabstand von bspw. 30 m auf 50 m erhöht werden kann und somit mehr als 10 Leuchten eingespart werden.
  • Es können somit mit einer Standardsolarleuchte im Bedarfsfall die gleichen Lux-Werte erreicht werden wie mit einer doppelt bis dreifach so starken Solarleuchte.
  • Durch die geringere Anzahl von Leuchten reduzieren sich auch die Installationskosten für den Kunden drastisch.

Entwicklung

Photinus hat frühzeitig und als erster Solarleuchtenhersteller den Nutzen dieser Maßnahme erkannt und die richtige Technologie dafür entwickelt. Mittlerweile wurden große Projekte in Deutschland und Holland zur vollsten Zufriedenheit der Kunden umgesetzt.
Dadurch hat sich das Unternehmen zum wiederholten Male als Trendsetter seiner Branche etabliert!

Wann muss ich welche Art von PILG bestellen und warum?

Es gibt zwei verschiedene Arten des bedarfsorientierten Lichtes: Entweder den PIR Sensor oder das Radar 2-seitig.

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PIR:

Der PIR Sensor ist ein Zubehör, welches bei der Beauftragung der Leuchte dazu bestellt werden kann. So kann die Leuchte je nach Bedarf aufgerüstet und programmiert werden. Es gibt jedoch einige Aspekte, die zu beachten sind, bevor der PIR Sensor bestellt wird: Der PIR Sensor reagiert auf Temperatur, d.h. wenn die Außentemperatur und die Abstrahlung der Körpertemperatur eines Menschen gleich sind, kann der Sensor die Person nicht erkennen und wird die Leuchte nicht einschalten bzw. die Lichtintensität nicht erhöhen. Der nicht sichtbare Laser des PIR Sensors fällt bis zum Boden. Es kann daher sein, dass die Leuchte auch bei Tieren aktiviert wird.

Radar:

Falls die Temperatur ein Problem werden könnte, kann Radar verwendet werden. Diese Lösung ist etwas teurer, dafür viel genauer. Die Sensorerkennung von Fußgängern, Radfahrern oder Autos reagiert bereits bei einem Abstand von 17 Metern und aktiviert die Leuchte viel früher. Der PIR Sensor erkennt Personen oder Autos erst 3 Meter vor der Leuchte.

Was ist der Unterschied zwischen PILG mit GPS und ohne GPS?

PILG mit GPS bedeutet, dass die Solarleuchte eine Echtzeituhr beinhaltet. Es kann genau eingestellt werden, zu welcher Uhrzeit die Leuchte ein- bzw. ausschalten soll; z.B. kann die Solarleuchte jeden Tag um 20:00 Uhr einschalten und pünktlich um 00:00 Uhr ausschalten. Die Integration der GPS Funktion ist ein großer Vorteil für Standorte bei denen Licht zu bestimmten Uhrzeiten benötigt und die Leuchte je nach Uhrzeit ein- oder ausgeschaltet werden soll. Ein Beispiel dafür wäre ein Firmenparkplatz, dessen Beleuchtung mit Solarleuchten so eingestellt werden kann, dass diese während des Schichtwechsels (bspw. 22 - 23 Uhr) leuchten und danach wieder ausschalten bzw. mit einer geringeren Lichtintensität weiter leuchten soll. Aber auch für unterschiedlich hoch frequentierte Orte kann diese GPS Funktion sehr praktisch sein: Überall dort, wo in den Nachtstunden Straßen, Radwege oder Plätze wenig frequentiert sind, können die Solarleuchten mit energie- und damit kosteneffizientem bedarfsorientierten Licht (PILG) ausgestattet und damit ereignisgesteuert gedimmt werden. Enthält die Leuchte kein GPS, hängt das Ein- und Ausschalten unserer Designleuchte von der Spannung des Solarpaneels ab. Fällt die Spannung des Paneels am Abend unter 8 Volt, schaltet die Leuchte ein und leuchtet dann gemäß Zeitmanagementeinstellung (V1, V2, V3, V4, V5). Die Solarleuchte kann ohne GPS nicht uhrzeitgenau programmiert werden, d.h., dass der Zeitpunkt an dem die Leuchte ein- bzw. ausschaltet, nicht immer zur selben Uhrzeit ist. Vor allem beim Wechsel der Sommer- und Winterzeit kann es zu mehreren Stunden Unterschied kommen. Was muss ich bei der Bestellung von PILG beachten? Jede Leuchte, die bedarfsorientiert betrieben wird, muss ein entsprechendes Set beinhalten. Wichtig: Es braucht pro Leuchtenverbund nur 1 GPS Modul.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Solarleuchten umzuprogrammieren bzw. zu überwachen:

PILG Gateway:

Fernüberwachung mittels GSM Funktion an jedem beliebigen Ort, SIM-Karte muss selbst organisiert werden. Hierfür erhalten Sie von uns den Link der Webseite und Zugangsdaten (monatliche Gebühr fällig).

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PILG USB-Stick:

USB-Stick Version 2.00 EU, inkl. Software und 1 Lizenz zum Auslesen und Verändern mittels Laptop vor Ort.

Durch diese zwei Möglichkeiten können die Solarleuchten ausgelesen werden und bei Bedarf kann die Programmierung der Leuchten angepasst werden. Außerdem kann bei einem Ausfall der Leuchte schnell festgestellt werden, welche Leuchte defekt ist, so das sich der Wartungsaufwand verkürzt. Achtung: Dies muss immer in Absprache mit photinus passieren, damit die richtige Programmierung eingestellt wird.

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